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Buxtehuder Tageblatt vom 01.03.2016: Kanuverein sucht engagierten Freiwilligen

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Melanie Heitmann möchte das Paddel gerne an den neuen FSJ-ler weitergeben. Vorsitzender   Dr. Gernot Paul kümmert sich um die nötige Ausbildung. Foto Felsch

 

BUXTEHUDE. Gesamtschule und Buxtehuder Kanu Verein schätzen die Arbeit von Melanie Heitmann. Deshalb suchen sie jetzt einen Nachfolger für das Freiwillige Soziales Jahr, Was der leisten muss, lesen Sie hier.

Melanie Heitmann sorgt ein Jahr lang beim Buxtehuder Kanu Verein (BKV) für spannende Angebote für Kinder und Jugendliche. Ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Sport geht im Sommer zu Ende. „Wir sind ein bisschen traurig, denn gerade unsere kleinen Sportler lieben Melanie, wir hoffen aber, wieder eine so kompetente Kraft zu finden“, sagt Dr. Gernot Paul vom Vorstand. Der BKV ist einer der Sportvereine, bei denen junge Leute ein freiwilliges Jahr leisten können. Als kleiner Verein kann er das nur leisten, indem er gleichzeitig mit der Gesamtschule und der Stadtjugendpflege kooperiert. Die Zusammenarbeit mit der Gesamtschule war entwickelt worden, als der Wassersportverein die Einführung von einem Kanu-Polo-Kursus plante, für den Melanie auch zuständig ist. Und das, obwohl sie vorher noch nie in einem Boot gesessen hatte. In einem 14-tägigen „Crash-Kurs“ mit dem Vorsitzenden Dr. Gernot Paul lernte die Schülerin, die eigentlich auf dem Fußballplatz zu Hause ist, sehr schnell den Umgang mit allen Bootstypen wie Wanderkajak, Wildwasserkajak, Polo-Kajak und Canadier. Nach den Ferien im September ging es „ans Eingemachte“: Zusammen mit den Sportassistenten des Vereins leitete sie das Jugendtraining und organisierte die Übungsstunden der Kanu-Polo-Mannschaft.

Aber Melanie ist nicht nur für den Wassersport aktiv. Zu ihrem „Job“ gehören Aufgaben in der Gesamtschule und im Freizeithaus, wie das Leiten von Arbeitsgemeinschaften und das Anbieten von sportlichen Aktivitäten in der Pause oder Freizeit. Darüber hinaus ist sie Ansprechpartner für Kummer und Nöte der Schülerinnen und Schüler.

„Ich gewinne ganz neue Erfahrungen, habe gelernt kleine Events zu organisieren und den Kontakt zu den Kids zu halten. Langweilig war es bisher nie,“, meint die 19-Jährige.

Die Kooperation von Schule, Stadtjugendpflege und Verein habe den Vorteil, Einblicke in den Lehrerberuf zu erhalten. Melanie weiß jetzt schon – nach sechs Monaten – ganz sicher, dass sie Pädagogik studieren will.

Zu den Freiwilligen Diensten gehört außerdem der Besuch von mindestens 25 Seminartagen, die in diesem Fall eine Übungsleiterausbildung beinhalten, den Rettungsschwimmschein „Bronze“ sowie die Jugendleiterkarte. Außerdem winkt ein Zeugnis, Urlaub, Sozialversicherung, Fortbildungsangebote, und 300 Euro Taschengeld. Bewerber/innen, die ein freiwilliges Jahr machen wollen, können sich beim Buxtehuder Kanuverein bewerben. Weitere Infos 0 41 61 / 6 17 27.

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